„Sie haben unser Herz erfreut“

Dies war das Fazit eines Zuhörers vom Konzert des Gemischten Chores „La Musica“ Alchen im Freudenberger Seniorenheim. Unter der Leitung von Christian Hombach gaben die Sängerinnen und Sänger ihre jährliche Musikaufführung, das einmal als wiederkehrendes Ständchen auf allen Etagen der Einrichtung begann und nun als ausgewachsenes Konzert im Gemeinschaftssaal stattfand. Mit von der Partie waren die Öälcher Pöärlzzzzz, eine fünfköpfige Combo (daher die fünf z) aus den Reihen des Chores, die den Nachmittag mit klassischen Weisen als Streicher und Tasteninstrumentalisten mitgestaltete.

Die Sängerinnen und Sänger begannen mit der Volksweise „Wenn alle Brünnlein fließen“, setzten ihren Auftritt mit dem „schönsten Wiesengrunde“ fort und brachten „das Ringlein“ zu Gehör.

Für Abwechslung sorgten nun die besagten Öälcher Pöärlzzzzz, namentlich Gabriella Balázsi (Violine), Magdalena Neef (Akkordeon und Klavier), Gudrun Ohm-Lehnert (Violine) und Bettina Philipp-Harth (Cello). Nach dem gekonnt vorgetragenen Walzer (Op. 39) von Johannes Brahms folgte zum Mitsummen der Freiheitschor der Gefangenen aus der Oper „Nabucco von Guiseppe Verdi. Beschwingt spielten die Perlen den Rotkäppchen-Walzer aus der Feder von Hans M. A. Hauswirth auf und interpretierten anschließend den Klassiker „Auld Lang Syne“.

Der Chor sang das Spiritual „Somebody’s knocking at your door“. Eine Übersetzung ins Deutsche vor dem Auftritt durfte natürlich nicht fehlen. „Die Gedanken sind frei“ und vor allem das „Vater Unser“ von Hanne Haller waren weitere Höhepunkte.

Nun hatten die Öälcher Pöärlzzzzz ein Lied zum Mitsingen mitgebracht. Zu „Horch, was kommt von draußen rein“ wurden Textblätter an das Publikum verteilt, das sich daraufhin hörbar und gekonnt einbrachte.

Mit Karola Bäumer kam die fünfte Alcher Perle zum Einsatz. Zusammen mit Magdalena Neef spielte sie die Hymne der Europäischen Union „Freude schöner Götterfunken“ aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven und brachte danach das Allegretto von Anton Diabelli zu Gehör.

Die Sängerinnen und Sänger wollten das Konzert mit den besinnlichen Werken „Selig seid ihr“ aus Taizé, „Meine Seele ist stille in dir“ angelehnt an Psalm 62 und „Irische Segenswünsche“ abschließen. Doch das begeisterte Publikum forderte noch zwei Zugaben, die der Chor auch gerne gab: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ und das österreichische „Weit, weit weg“ waren die bravouröse Vollendung eines gelungenen Konzertnachmittags, der allen noch lange in Erinnerung bleiben und im kommenden Jahr sicher wiederholt wird.

Bereits am 14. Oktober kommt es zu einer Neuauflage im Haus Mutter Teresa in Niederfischbach.

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