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Chorverband ehrte verdiente Sängerinnen und Sänger

28. zentrale Jubilarehrung des Chorverbands Siegerland in der Kulturhalle Richerfeld in Eiserfeld

Chorgesang ist gut für die Gesellschaft, für die Völkerverständigung und fürs eigene Wohlbefinden, das wurde in den Grußworten deutlich.

Wo man singt, „zählen nicht Herkunft, Vermögen oder Lebensalter, sondern zählt allein die Stimme“. Und die ermögliche eine Verständigung über Sprachbarrieren und Grenzen hinweg, sagte Gerd Bruch, Vorsitzender des Chorverbands Siegerland, zur Begrüßung der Gäste, die zur 28. zentralen Jubilarehrung am Sonntagmorgen in die Kulturhalle Richerfeld in Eiserfeld gekommen waren. Geehrt wurden Jubilare aus den Mitgliedschören für langjähriges Singen im Verein sowie Vorstandsmitglieder für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Wertschätzung, Respekt und Dank“ zollte den Jubilaren Bruchs Vorstandskollegin Manuela Deckert, die die Feier moderierte.

Vom Gemischten Chor „La Musica“ Alchen wurde Helmut Bäumer für 60 Jahre Singen geehrt.

„Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“, zitierte die stellv. Landrätin und Schirmherrin der Veranstaltung, Jutta Capito, in ihrem Grußwort den großen Geiger Yehudi Menuhin. „Singen verbindet, Singen heißt Völkerverständigung.“ Doch auch fürs individuelle Wohlbefinden eignet sich das Hobby, das für viele mehr als das sei, nämlich eine Leidenschaft: „Singen gibt viel zurück“, sagte Capito. Siegen-Wittgenstein sei „eine echte Chorregion, auf die wir stolz sein können“. Sie ermutigte dazu, bei der Suche nach neuen Mitgliedern nicht müde zu werden, und appellierte an die anwesenden Sängerinnen und Sänger, die Leidenschaft fürs Singen weiterzugeben an die nächste Generation.

Auch Siegens Bürgermeister Steffen Mues sprach in seinem Grußwort die Nachwuchsarbeit an und freute sich, dass sie Früchte trage, weil wieder mehr Kinder im Chor sängen. Er erinnerte an die Chöre, die auf höchstem Niveau singen – an die Meisterchöre, die alle fünf Jahre ihren Titel verteidigen wollen. Gute Stimmen und harte Arbeit erfordere das, Disziplin und einen enormen Zeitaufwand. „Aber man kann auch im Chor singen, weil es Spaß macht“, sagte Mues. „Siegen und Singen gehören fest zusammen“, die Stadt unterstützte „ihre“, also die städtischen Chöre mit einem Zuschuss aus dem Kulturfonds, denn sie leisteten Wichtiges für die Ortsgemeinschaft, etwa bei Geburtstagen oder Vereinsfesten oder wie am 3. Oktober bei der Feier zum Tag der Deutschen Einheit das Vokalensemble Akzente.

„Noten auf dem Papier – oder (wie bei Chorleiter Bertelmann) auf dem Tablet – allein wären leere Hülsen, gäbe es nicht die Menschen, die dem Chorgesang Gesicht und Stimme geben“, sagte der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein in seiner Laudatio. Es gelte, die Jubilare zu ehren und ihnen zu gratulieren – gratulieren könnten wir auch „uns als Gesellschaft, dass wir solche Menschen haben“. Klein wies insbesondere auf diejenigen hin, die „die Sache in die Hand nehmen, Leute begeistern und mitnehmen, auch mal Streit schlichten“: Vorstände und Chorleiter. Diese Arbeit werde oft im Hintergrund geleistet und ernte auch schon mal Kritik, daher galt sein herzlicher Dank auch allen Vorständen in den Vereinen. Für 25 bzw. 20 Jahre Vorstandsarbeit erhielten die Ehrenamtler die Verdienstplakette des Chorverbands Nordrhein-Westfalen in Silber bzw. Bronze.

Auszug aus Siegener Zeitung vom 28.10.2019

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La Musica Alchen bei Siegener Nacht der Musik am 16.11.

La Musica Alchen unter der Leitung von Gerhard Hennecke La Musica Alchen ist ein gemischter Chor mit derzeit 35 aktiven Sängerinnen und Sängern aus Alchen und den umgebenden Ortschaften. Ihr Repertoire ist eine bunte Mischung verschiedener Stilrichtungen der Chormusik („Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“, „Vater unser“). Natürlich kommen auch moderne Stücke (wie z.B. „Nessaja“ aus dem Musical Tabaluga oder „The Rose“ von Bette Midler) und Volkslieder nicht zu kurz.

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Segenswünsche als Zugabe

Im Altenheim „Haus Mutter Teresa“ waren wir gerne erneut zu Gast. Zusammen mit Magdalena Neef am Akkordeon und Gabriella Balázsi an der Violine bestritt der Gemischte Chor „La Musica“ einen bunten musikalischen Nachmittag in Niederfischbach.

Wir sangen:
Der Herr ist mein Hirt
The Rose
Gott hat mir einen Engel gesandt

Magdalena Neef und Gabriella Balázsi:
Kosaken-Parade (Foxtrott)
Kistagtanzl (v. Sepp Nissl)
Josua fit the battle of Jericho (H. Peychaer)

Chor:
Tabaluga
Hear my Prayer
Als wir jüngst in Regensburg waren
Vater Unser

Magdalena und Gabriella:
Zwei Gitarren (Zigeuner-Tango)
Melodienfolge

La Musica:
Im schönsten Wiesengrunde
Die Gedanken sind frei
Neigen sich die Stunden (zusammen mit Magdalena und Gabriella)

Eine Bewohnerin wünschte sich daraufhin, dass wir auch noch die Irischen Segenswünsche singen mögen. Dem sind wir gerne nachgekommen.

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Männer und Frauen aufgepasst! Singen im Chor einfach mal probieren

Du magst den Chorgesang, aber hast dich noch nicht getraut, einzusteigen? Oder du fragst dich, ob du jede Woche die Zeit und die Lust zum Proben haben wirst? Dann kommt hier unser Angebot für dich: Komm am Donnerstag, dem 29. August um 19 Uhr 30 zu unserer Probe in der Grundschule Alchen und lerne mit uns wöchentlich gemeinsam neue Lieder für unseren Auftritt am 22. Dezember. Ganz unverbindlich und kostenlos.

Am 22. Dezember singen wir beim Weihnachtskonzert in Hofolpe „Freu dich, Erd und Sternenzelt“, „Engel auf den Feldern singen“, „O heilge Nacht“ und „Transeamus usque Bethlehem“.

Dieser Auftritt genügt dir? Kein Problem. Aber wenn‘s dir gefällt, sing einfach weiter.

Bist du dabei? Dann komm vorbei. Wenn du uns vorher Bescheid gibst, können wir uns auf dich freuen. Anke erwartet deinen Anruf oder deine Mail: 0175 4082223 oder vorsitz@la-Musica-alchen.de

Wir freuen uns auf dich!

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Kurparkkonzert mit den Jagdhornbläsern des Hegering Freudenberg

Am Sonntagnachmittag veranstaltete der Heimat- und Verschönerungsverein Freudenberg sein zweites Sommerkonzert im Kurpark. Trotz hochsommerlichen Temperaturen machten sich noch einige Musikfreunde auf den Weg zum Kurpark hinauf. Die Jagdhornbläser und Bläserinnen vom Hegering Freudenberg spielten im Wechsel mit dem gemischten Chor La Musica aus Alchen. Es wurde eine Mischung klassischer Volkslieder, Gospel und aktuellem Liedgut vorgetragen.

Die Jagdhornbläser spielten ein Spektrum von Jagd Märschen, alten Volkslieder und spezielle Titel die auf die Jagd bezogen sind. Die Vortragenden wurden nach einem kurzweiligen Konzert mit kräftigem Applaus verabschiedet. Das nächste Konzert im Kurpark findet am 14. Juli um 17:00 Uhr statt. Die Rothaarsteig-Alphornsolisten Siegen Wittgenstein werden dieses Konzert bestreiten.

Quelle: https://www.freudenberg-online.com/index.php/nachrichten/freudenberg-und-umgebung/2621-hochsommer-konzert-im-kurpark

    Die Jagdhornbläser spielten:

  • Hubertusmarsch
  • Jäger aus Kurpfalz
  • Alpenjägermarsch
  • Auf der Lüneburger Heide
  • Parforcehornmarsch
  • Hirschmarsch
  • Ehrenfanfare
  • Auf, auf zum fröhlichen Jagen
  • Jägermarsch 3
  • Treibermarsch
  • Auf Wiedersehen
    Wir sangen:

  • Wenn alle Brünnlein fließen
  • Wer recht in Freuden wandern will
  • Somebody’s knocking at your door
  • Als wir jüngst in Regensburg waren
  • Zum Tanze geht ein Mädel
  • Mit Lieb bin ich umfangen
  • Tabaluga
  • Hallelujah
  • Hear my prayer
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La Musica Alchen lud zum Freundschaftssingen ein

Drei Chöre hatten sich neben dem gastgebenden Verein im Treff der Alcher Turngemeinschaft eingefunden. Aus Kirchhundem war der Gemischte Chor Cäcilia Brachthausen angereist. Ein abwechslungsreiches Programm hatten die Sauerländer mitgebracht. Das traurig-schöne „Amoi seg ma uns wieder“ von Andreas Gabalier trugen die Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Erich Langenfeld gekonnt vor, ebenso das Spiritual „Hear my prayer“ aus der Feder von Moses Hogan und das Avegebet von Wilhelm Heinrichs.

Der Männerchor Euterpe Siegen wusste das Publikum mit der „Schönen Marica“ zu begeistern. Auch die Rose-Marie von Hermann Löns und „Im Feuerstrom der Reben“ aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss bestachen durch wohligen Chorklang. Die neue Dirigentin Galina Renner hatte ihre Männer bestens im Griff.

Dies galt mindestens genauso für den MGV Eintracht Oberheuslingen, denn die „Grönner“ werden seit Oktober 2017 ebenfalls von Frau Renner geleitet. Man merkte den Sängern deutlich an, dass sie unter ihrer neuen Chefin gesanglich aufblühen. „Ich war noch niemals in New York“ sorgte für Stimmung im vollbesetzten Saal. „Top of the world“, der Welthit von John Bettris und Richard Carpenter in der Übersetzung von Otto Groll erfreute die geschulten Ohren der anderen Chöre durch einwandfreie Intonation genauso wie das berühmte „La mer“, ebenfalls in deutscher Sprache gesungen.

Der gesangliche Höhepunkt war ein gemeinsamer Auftritt der „Renner-Sänger“ mit „Melodien zum Verlieben“ im Satz von Otto Groll.
Den Abend stimmungsvoll eröffnet hatte der Gastgeber-Chor mit Tabaluga, bekannt aus dem gleichnamigen Musical von Peter Maffay. Gerd Hennecke, der die Alcher Sängerinnen und Sänger bereits seit 27 Jahren sicher führt, ließ mit „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ eine andächtige Atmosphäre in sauberer Intonation entstehen, ehe die Alcher „Als wir jüngst in Regensburg waren“ mit spritzigen Einsätzen das Publikum erfreute. Die Vorsitzende Anke Pohl führte kurzweilig und gut gelaunt durch den Abend.

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